Metall Deko
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Wer Lust auf Nützliches, Praktisches, Kreatives und Künstlerisches hat, sollte unbedingt das Schweißen erlernen. Dafür gibt es gute Workshops auf Youtube oder man probiert es einfach mal aus. Wichtig ist auch hier der Slogan: „Nur Übung macht den Meister.“ Denn schwierig bei dieser heißen Arbeit ist es, die Elektrode über die Schweißstelle zu führen, damit eine saubere Naht entsteht. Deshalb unbedingt Probeschweißen einplanen, bevor es richtig ans Werk geht.
Übrigens Anfänger und Profis haben mit Schweißerwerkzeug von Expondo (Homepage) gute Erfahrung gemacht!

Voraussetzungen für das Schweißen

Bevor mit dem Schweißen begonnen wird, müssen Sicherheitsstandards gewährleistet und eine passende Grundausstattung vorhanden sein. Zur Letzteren gehören: Gerät, Elektroden, Schweißschild, Schlackehammer, Drahtbürste, Winkelschleifer mit Schrupp- und Trennscheiben. Dazu kommen noch Schutzbekleidung nach DIN, wie zum Beispiel nicht entflammbare Schürzen, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Jacke und Hose. Nur so ausgestattet können Verletzungen vermieden werden. Doch zunächst muss geprüft werden, ob die Möglichkeit gegeben ist, einen vorschriftmäßigen Arbeitsplatz einzurichten, dabei den Feuerlöscher nicht vergessen!

Simple wichtige Grundkenntnisse

  1. Die Wahl der perfekten Elektrode hängt von der Wahl des Materials ab, dabei sind handelsübliche Stähle immer die sicherste Variante. Gut beraten sind Anfänger, die Schweißerarbeiten mit einer Rutil umhüllten Elektrode beginnen. Bei Schweißern gilt übrigens die Faustregel: Dünn umhüllte Elektroden sind schwieriger zu verarbeiten, als dick umhüllte.
  2. Der ideale Schweißstrom wird jetzt durch den Elektroden-Durchmesser bestimmt, die Regel lautet: Pro Millimeter des Durchmessers der Elektrode müssen 35 bis 40 Ampere Schweißstrom zur Verfügung stehen. Bevor das erste „Blitzeln“ gestartet ist, nochmals prüfen, ob alles in Ordnung ist.
  3. Um die perfekte Schweißnaht zu beherrschen, sollte jeder probieren und studieren. Wird zum einem mit zu wenig Strom geschweißt, liegt die Naht auf dem Material. Im Fachjargon wird das als kalte Naht bezeichnet. Ist dagegen der Strom zu hoch, brennt die Naht durch das Material und heißt dann logischerweise „zu heiß“. Die optimale Naht ist jedoch immer leicht gewölbt und komplett mit dem Material verbunden.

Herstellung der eigenen Deko-Gartenkollektion

Nach eigenem Design und Vorlage können jetzt Kunstobjekte gestaltet werden. Müssen Stahlprofile exakt zugeschnitten werden, kommt der Einhandwinkelschleifer mit Trennscheibe zum Einsatz. Nach dem Zuschneiden wird die zukünftige Schweißstelle mit Schruppscheibe und Winkelschleifer blitzblank geschliffen. Nun kommt es zum eigentlichen Schweißvorgang: Die Elektroden in den Halter klemmen, ein wenig schräg biegen und im 45-Grad-Winkel mit ruhiger Hand über die Schweißstelle führen. Danach die anhaftende Schlacke mit dem Hammer abklopfen und die Naht mit der Schruppscheibe glätten. Wer Lust auf Schweißarbeiten hat, kann individuell und maßangefertigte Feuerschalen, Enten, Hühner, Giraffen, Rankhilfen und vieles mehr herstellen.

Weitere Tipps zur kreativen Gartengestaltung finden Sie in unserem Beitrag „So legen Sie einen neuen Garten an„.

Julian PostGartengestaltungWer Lust auf Nützliches, Praktisches, Kreatives und Künstlerisches hat, sollte unbedingt das Schweißen erlernen. Dafür gibt es gute Workshops auf Youtube oder man probiert es einfach mal aus. Wichtig ist auch hier der Slogan: 'Nur Übung macht den Meister.' Denn schwierig bei dieser heißen Arbeit ist es, die Elektrode...Ein Blog über Immobilien, Wohnen und Umziehen