Irgendwann ist das Hotel Mama vorbei. Die Freude ist groß, denn der Schritt in die vollständige Selbstständigkeit ist ein bedeutender Meilenstein im Leben. Der Umzug, die Renovierung und die ersten Tage in den eigenen vier Wänden sind traumhaft, doch irgendwann holt der Alltag einen ein. Nichts geschieht mehr von alleine.

Der Einkauf

Die erste eigene Wohnung benötigt einen gefüllten Kühlschrank, doch das Einkaufen muss erlernt werden. Zuerst werden Grundlagen wie Salz, Zucker, Öl und Gewürze gebraucht. Auch Utensilien wie Toilettenpapier, Küchenrolle und Handseife müssen erstmals selbstständig besorgt werden. Die Kunst liegt aber nicht im erstmaligen Kauf, sondern im Nachlegen. Die Erinnerung an das letzte Blatt vom Toilettenpapier, der Gedanke an die bereits mit Wasser gepanschten Handseife und viele Verbrauchsgegenstände wollen nachbefüllt werden. Nicht selten werden solche Sachen beim schnellen Einkauf nach der Arbeit vergessen. Daher der Tipp: Viele Gegenstände immer mehrfach kaufen, so dass immer nachgekauft werden kann.

Wohnungsputz

Erste eigene Wohnung mit Bar
Wohnung mit eigener Bar

Früher musste ein Zimmer gereinigt werden. Die Mahnungen der Eltern an das Kind sein Zimmer aufzuräumen ist ein Klassiker im Eltern-Kind-Verhältnis. Doch jetzt gibt es da auch noch ein Badezimmer und die Küche. Auch diese Räume müssen mit dem nötigsten befüllt werden. Dazu kommen die Gegenstände zum putzen, wie Eimer, Besen, Putzmittel und viele mehr. Ein Tipp neben dem Putzplan für Wohngemeinschaften ist auch der eigene Plan für eine Ein-Mann/Frau-Wohnung. Ein geregelter Ablauf der alltäglichen Aufgaben lässt einem auch einen variablen Spielraum für die Aufgaben.

Erste eigene Wohnung = Einweihungsparty, Rudel-Gucken, Spaß

Natürlich bedeutet die erste eigene Wohnung auch Spaß. Doch jede Party bedeutet im Nachhinein Müll, aufräumen und spülen. Die Freunde gehen irgendwann, doch das Erwachen am Morgen danach zeigt nicht selten ein wüstes Bild. Der Wohnzimmertisch ist übersät mit Flaschen und Gläsern. Das Spülen nach langer Nacht macht keinen Spaß, doch sowas sollte sofort geschehen, denn wenn alles festgewachsen ist, dann bekommt man nur noch mehr Probleme.

Jedoch machen die Fernsehabende mit Fußball mit Freunden großen Spaß. Gemeinsames Rudel-Gucken in der eigenen Wohnung bedeutet auch ein Gastgeber zu sein. Dies mögen viele, jedoch sind andere lieber der Gast. Die richtige Mischung macht es da.

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