sigonella-81772_640Ein Wasserschaden gehört bei Immobilienbesitzern zu den meist gefürchteten Schadensarten. Bereits nach kurzer Zeit kann die Gebäudesubstanz durch die Feuchtigkeit erheblichen Schaden nehmen. Nässe im Mauerwerk führt zu Schimmelbildung und Holz quillt auf. Im ungünstigsten Fall zersetzen sich Materialien und die Statik des Gebäudes wird nachhaltig geschädigt. Aus diesem Grund ist bei einem Wasserschaden Eile geboten, um das Ausmaß der Schäden einzudämmen. Nur eine sofortige Bauwerkstrocknung und eine zügige Sanierung führen zu einer Schadensbegrenzung. 

Vielfältige Ursachen von Wasserschäden

Die Ursachen für Wasserschäden sind vielfältig und beschränken sich nicht auf Gebäude, die in hochwassergefährdeten Gebieten errichtet wurden. Eine geplatzte Wasserleitung, Wassereinbruch durch Sturmschäden oder ein ausgelaufenes Aquarium können erhebliche Schäden anrichten. Zu den häufigsten Ursachen für einen Wasserschaden im Haushalt gehören defekte Wasseranschlüsse bei Waschmaschine und Geschirrspüler. Bleibt das Leck längere Zeit unbemerkt, kann sich das Wasser ungehindert in der Wohnung ausbreiten und in das Mauerwerk eindringen. Je länger die Feuchtigkeit nicht bekämpft wird, desto höher sind die Folgeschäden. Schnelles und effizientes Handeln sind in dieser Situation unbedingt erforderlich.

Schnellmaßnahmen beim Wasserschaden

Zu den Sofortmaßnahmen bei einem Wasserschaden gehört die Unterbrechung der Wasserzufuhr durch das Betätigen des Absperrhahnes. Die folgenden Maßnahmen sollten in enger Abstimmung mit einem professionellen Sanierungsunternehmen erfolgen. Im nächsten Schritt besitzt die Schadensbegrenzung durch ein Absaugen oder Abpumpen des Wassers oberste Priorität, bevor es an die Sicherung des Hausrates und Inventars geht. Wichtig ist eine exakte Analyse der Feuchtigkeitsschäden. Dabei wird geklärt, ob es sich um einen oberflächlichen Wasserschaden handelt, oder ob die Feuchtigkeit bereits in Hohlräume eingedrungen ist und Dämmmaterialien beschädigt wurden.

Bautrocknung und Sanierung

Bevor nach einem Wasserschaden mit der Sanierung begonnen werden kann, muss eine technische Bautrocknung erfolgen. Bei der Auswahl der passenden Methode muss den unterschiedlichen Eigenschaften verschiedener Materialien Rechnung getragen werden, da Baustoffe ein voneinander abweichendes Wasseraufnahme- und Trocknungsverhalten aufweisen. Die technische Bautrocknung bezieht Böden, Decken, Dämmschichten und Estrich ein. Welche Trocknungsgeräte im Einzelfall zum Einsatz kommen, entscheidet der Fachmann. Herkömmliche Trocknungsgeräte aus dem Baumarkt eignen sich lediglich zum Trocknen eng begrenzter Flächen und nicht zur Tiefentrocknung. Nachdem der Trocknungsvorgang abgeschlossen ist, beginnt die Sanierungsphase. Die Maßnahmen reichen von der Reinigung über den Korrosionsschutz bis zur Instandsetzung oder Erneuerung beschädigter Gebäudeteile.

Bildquelle: Pixabay-User tpsdave
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