Rasen gibt es fast überall. Aber Rasen ist nicht gleich Rasen. Die Anforderungen an den Rasen sind mindestens genauso vielfältig wie die Auswahl an Rasensamen. Es gibt Golfrasen, Spielrasen, Schattenrasen, Kräuterwiesen, Zierrasen und Landschaftsrasen, um nur einige Rasenarten zu nennen. Bei Kauf von Rasensamen muss man neben der Qualität vor allem auf den Verwendungszweck des Rasens achten. Beliebte Rasensarten sind der Zierrasen, der Spielrasen und der Schattenrasen.

Nachfolgend die häufigsten Rasenarten im Kurzportrait mit den wichtigsten Eigenschaften, die auf www.rasensamen.org genauer nachgelesen werden können.

Zierrasen

Der Zierrasen dient in erster Linie dem Auge. Zierrasen zeichnet sich durch einen gleichmäßigen, grünen Rasenteppich aus. Er sieht nicht nur weich aus, er ist auch tatsächlich sehr weich. Genutzt wird er gerne für Vorgärten ohne Begehung oder er wird in die Gestaltung von Rasenflächen integriert. Für Beanspruchung ist er nicht geeignet.

In Rasensamenmischungen für Zierrasen sind meist Rotschwingel, Wiesenrispe und Straußgräser enthalten. Der Zierrasen stellt sowohl bei der Pflege, als auch bei der Bodenbeschaffenheit einige Ansprüche. Der Boden sollte weder zu sandig, noch zu lehmhaltig sein. Um viel Freude an dem Rasen zu haben, sollte er stets kurz gehalten werden. Um Moos und Unkraut gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte er regelmäßig Vertikutiert und Aerifiziert werden. Auch Düngen, Kalken und ausreichende Bewässerung gehören zur Pflege und machen den Zierrasen zu einer Augenweide.

Spielrasen

Beim Spielrasen handelt es sich um einen widerstandsfähigen, robusten Rasen, der sich für den privaten Garten, besonders mit Kindern, sehr gut eignet. Auf dem Spielrasen kann man die Tischtennisplatte ebenso bedenkenlos hinstelle, wie die Gartenmöbel. Auch zum Fußballspielen im Garten ist dieser Rasentyp bestens geeignet.

Rasensamenmischungen für Spielrasen bestehen meist aus Deutschem Weidelgras, Wiesenrispe, Englischem Raygras und Rotschwingel-Arten. Der Pflegeaufwand bei Spielrasen ist deutlich geringer, als der des Zierrasens. Er bevorzugt sonnige Flächen. Zwischen Frühjahr und Frühherbst hat er seine wachstumsreichsten Phasen, in denen er ca. einmal pro Woche gemäht werden sollte. Bei ausreichender Bewässerung wird man dann im Sommer viel Freude auf dem Rasen haben. Zum Herbst bietet sich das Vertikutieren an. Ggf. kann im Herbst auch eine Nachsaat ausgebracht werden. Besonders dort, wo die Gartenmöbel standen.

Schattenrasen

Nicht jede Gartenfläche liegt in der Sonne. All jene, deren Garten in der Schattenseite liegt, oder wo Bäume den Einfall der Sonne verhindern, müssen jedoch nicht auf eine Grünfläche verzichten. Es gibt spezielle Rasensamenmischungen, die auf den verminderten Lichteinfall ausgelegt sind und auch an halbschattigen Plätzen wachsen. Der Begriff Schattenrasen kann jedoch ein wenig irritieren, denn etwas Licht braucht auch der Schattenrasen zum Wachsen.

Der Schattenrasen eignet sich weniger als Nutzrasen, da er wenig trittbelastbar ist. Bevorzugt wird er als Gestaltungselement für Hauseingänge oder Nischenbereiche am Haus verwendet. Rasensamenmischungen für Schattenrasen beinhalten meist Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe, Hainrispe, Gemeine Rispe, Rotschwingel, Feinschwingel und Englisches Raygras.

Der Pflegeaufwand für Schattenrasen ist eher gering. Da das Gras langsam wächst, muss es dementsprechend selten gemäht werden. Es empfiehlt sich eine Schnitthöhe von 5 bis 7 cm. Beim Anlegen des Rasens sollte man darauf achten, dass der Untergrund möglichst frei von Unkräutern ist. Da viele Unkrautarten und Moose besonders gerne im Schatten wachsen, sollte man dieses am besten direkt entfernen, um eine großflächige Ausbreitung zu verhindern.

Bildquelle: Pixabay-User Huskyherz
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