Bei einer Immobilie handelt es sich entweder um ein einzelnes Haus, ein Doppelhaus oder ein Reihenhaus mit Grundstück oder um eine Eigentumswohnung in einer Wohnanlage. Bereits vorhandene Gebäude werden am Immobilienmarkt als Wohnimmobilien angeboten. Dem Immobilienkäufer obliegt die Entscheidung, ob er die Immobilie nach dem Kauf mit seiner Familie selbst bewohnt. Eine Wohnimmobilie kann auch als reines Renditeobjekt angeschafft werden oder als Altersruhesitz.

Wer sich mit der Absicht trägt, eine Immobilie zu kaufen, trifft eine Entscheidung von folgenschwerer Bedeutung. Die Finanzierung einer Immobilie belastet die Käufer in der Regel ein halbes Arbeitsleben und länger. Um beim Kauf der Immobilie keine Fehler zu machen, ist einiges zu bedenken und zu beachten. Hier erfahren Sie wichtige Fakten, die vor dem Immobilienkauf Berücksichtigung finden sollten:

Vollständige Dokumentation der Immobilie

Soll ein Haus, dass der Eigentümer nicht selbst plant oder baut als Wohneigentum erworben werden, ist vorab die vollständige Dokumentation zum Objekt einzusehen. Dabei geht es um solche Dinge wie:

  • Grundbuch
  • Genehmigung der Behörden
  • Wertgutachten
  • Energieausweis

Jeder Immobilienkäufer sollte vor dem Abschluss eines Kaufvertrages unbedingt Einsicht in die vorhandenen Dokumente nehmen und nicht „die Katze im Sack“ kaufen.

Den Immobilienkauf finanzieren

Grundlage für jeden Kauf einer Immobilie bildet die Möglichkeit, den Kaufpreis zu finanzieren. Dabei sind die zusätzlichen Kosten zu berücksichtigen. Folgende Nebenkosten fallen beim Immobilienkauf an:

  • Gebühren für die Beurkundung beim Notar
  • Kosten für die Umschreibung im Grundbuch
  • Grunderwerbssteuer
  • Maklerkosten

Die Eintragungen im Grundbuch hinsichtlich der Rechte und Pflichten des Eigentümers sind bindend. Immobilienkäufer sollten sich vorab informieren. Werden laut Grundbuch Dritten Rechte, wie zum Beispiel ein Wegerecht, eingeräumt, sollte sich das wertmindernd auf den Kaufpreis der Immobilie auswirken.

Beim Abschluss eines Darlehens bei der Bank sollten Immobilienkäufer darauf achten, dass bei einer möglichen Abtretungsklausel der Darlehensgeber seine Ansprüche nicht ohne die Zustimmung der Darlehensnehmer abtreten oder verkaufen darf.

Kauf einer Eigentumswohnung – Wohnen in einer Gemeinschaft von Eigentümern

  • Eigentümer von Wohnungen haben ähnliche Pflichten wie Mieter.
  • Es gibt eine Hausordnung und eine Hausverwaltung, deren Vorgaben bindend sind.
  • Wohnungseigentümer haben ein Stimmrecht in der Eigentümerversammlung (der Wert der Stimme ist von dem Eigentumsanteil abhängig).
  • Jedes Objekt muss einen gültigen Energieausweis haben.
  • Die Möglichkeit, einen Internetanschluss zu installieren, sollte gegeben sein.

Möglichkeiten der öffentlichen Förderung prüfen

Prüfen Sie die Möglichkeiten der Förderung durch den Bund, das Land oder die Gemeinde. Es gibt möglicherweise Zuschüsse, die nicht rückzahlbar sind oder günstige Darlehen der KfW. Nähere Informationen zum Thema Förderung bekommen potenzielle Immobilienkäufer aus Dresden und Umgebung bei immovista.de. Grundsätzlich ist das Einschalten eines Immobilienmaklers bei jedem Immobilienkauf zu empfehlen. In den Immobilienbüros sind Experten tätig, die den Interessenten Beratung bieten und ihnen bei der Suche nach der geeigneten Immobilie und der passenden Finanzierung helfen.

Der Kaufpreis für eine Immobilie bewegt sich in der Regel mindestens im sechsstelligen Eurobereich. Von daher ist es auch wichtig, das Darlehen über eine Risikolebensversicherung gegen einige Unwägbarkeiten des Lebens abzusichern. Die monatliche finanzielle Belastung aus einer Immobilienfinanzierung sollte möglichst unter 40 Prozent des Haushaltseinkommens liegen.

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