shutterstock_13265398Jeder Immobilienmakler benötigt natürlich genaue Orts- und Marktkenntnisse, um sich auf Dauer erfolgreich etablieren zu können. Ein ganz wesentlicher Faktor für den Erfolg ist die nachhaltige Akquise neuer Immobilien, ohne die ein Makler nicht existieren kann. Dabei gibt es einige erfolgversprechende Möglichkeiten, um sich die Vermarktung von Objekten zu sichern. So gut die folgenden Tipps auch sein mögen, für jeden gilt das gleiche: Die Aktion muss beständig und hartnäckig umgesetzt werden, um zum Ziel zu führen. Auch bei einem aktuell ausreichendem Bestand an Verkaufsobjekten muss der erfolgreiche Makler schon weiter denken und sich ständig um neue Objekte bemühen. Die besten Tipps hat der Akquise-Blog für erfolgreiche Immobilienmakler Immobilien Akquiseprofis für Sie zusammengestellt:

Die Kaltakquise vor Ort und am Telefon

Ein guter Weg, sich in seinem Arbeitsgebiet persönlich vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Der Makler fährt in ein ausgewähltes Wohngebiet, er spricht dort Passanten und Bewohner sehr freundlich direkt an. Ein guter Einstieg ist beispielsweise der Satz: „Entschuldigen Sie, ich suche hier in der Gegend für einen vorgemerkten Kunden dringend ein Haus (eine Wohnung ect.) ….“ In der Regel reagieren die Menschen sehr offen und hilfsbereit, der Makler kann sich als kompetent und engagiert profilieren. Er erhält meist wertvolle Hinweise zur Struktur des Wohngebiets. Wo immer es passt, sollte er seine Visitenkarte überreichen und alle Hinweise notieren.

Eine der bewährtesten Methoden zur Neukundengewinnung ist die telefonische Kaltakquise. Privatanbieter von Immobilien werden in den Tageszeitungen, Wochenblättern und Online-Portalen ausfindig gemacht und es werden Besichtigungstermine vereinbart. Nun besteht die Möglichkeit, Makleraufträge zu akquirieren.

Besuch von Veranstaltungen und Verteilen von Visitenkarten

Ob beim Sportfest, dem Firmenjubiläum und jedem anderen Ereignis, bei dem viele Menschen zusammenkommen: so viele Visitenkarten oder Flyer verteilen wie möglich. Damit erhöht der Makler seine Bekanntheit und kann sich ohne große Kosten präsentieren. Die Karten sollten am besten persönlich verteilt werden und die Frage nach möglichen Verkaufsobjekten darf nicht fehlen. Das ist etwas mühsam und kostet Überwindung. Es ist aber viel wirkungsvoller, als nur Flyer auszulegen. Eine kleine Spende für den Veranstaltungszweck oder eine Runde Freibier beim Sportfest wirken oft Wunder. Der Makler muss allerdings darauf achten, nicht aufdringlich zu wirken.

Kooperationen und Tippgeber

Der Immobilienmakler schafft sich ein Netzwerk aus Kontakten mit Personen, die als erste von Verkaufsabsichten erfahren. Dies geschieht durch einen persönlichen Erstkontakt und der Übergabe eines Flyers oder Merkblatts zum Arbeitsbereich des Maklers. In der Branche durchaus üblich sind sogenannte Tippprovisionen. Beim der erfolgreichen Vermittlung eines Objektes mit Geschäftsabschluss wird eine kleinere Provision ausgeschüttet. In keinem Fall sollte der Makler die Hilfestellung seiner Kontakte als selbstverständlich voraussetzen. Wichtig ist natürlich auch die fortwährende Pflege der Beziehungen. Das kann durch regelmäßigen Telefonkontakt in ruhigen Bürozeiten ohne großen Aufwand erledigt werden. Hausverwaltungen und private Eigentümer, Steuerberater, Notare, Bauträger, Handwerker und andere Makler bilden ein großes Potential zum Kontaktaufbau.

Multi Listing Systeme

In diesen Datenpool stellen Immobilienmakler ihre Objekte mit allen Angaben ein. Sie ermöglichen Ihren Kollegen, diese Objekte ebenfalls zum Verkauf anzubieten. Die möglichen Provisionen für Fremdmakler sind bei diesen Portalen ausgewiesen oder können zwischen Maklern vereinbart werden. Gerade zu Beginn der Maklertätigkeit ist die Zusammenarbeit über diese Maklerportale sehr sinnvoll und schafft Umsatz. Durch die Zusammenschau aller Angebote kann der Makler gleichzeitig interessante Rückschlüsse auf die Bebauungsstruktur eines Wohngebietes schließen. Die Teilnahme an Multi Listing Systeme ist für Makler in der Regel an Anforderungen geknüpft, nicht jeder hat freien Zugang zu diesen Systemen.

Soziale Netzwerke

Ein ansprechendes persönliches Profil des Immobilienmaklers bei facebook, xing und linkedin und deren permanenter Update (als Ihr Makler des Vertrauens suche ich gezielt nach…) kann ebenfalls zu einem befriedigenden Ergebnis führen. Die Stärke dieser Netzwerke ist Ihre schnelle und große Verbreitung. Positiver Effekt der sozialen Medien: Sie wirken sowohl bei der Objektsuche als auch beim Objektverkauf.

Landing Pages

Auf der Landing Page findet der Eigentümer alle wichtigen Informationen und Argumente, warum er genau zu diesem Makler Kontakt aufnehmen soll. Er wird auf die Webseite des Maklers verwiesen oder füllt ein Kontaktformular aus. Besonders gut eignen sich Landing Pages für Makler in Kombination mit:

Google Adwords

Ihre elektronische Kleinanzeige erscheint genau dann, wenn der Kunde ein Suchwort bei Google eingibt. Er wird bei Interesse zu Ihrer Webseite oder Landing Page weitergeleitet oder kann direkt Kontakt mit Ihnen aufnehmen.Jeder dieser Tipps kann neue Objekte generieren. Setzen Sie aber nicht nur auf einen oder zwei, sondern kombinieren Sie mehrere Alternativen. Und verfolgen Sie deren Umsetzung ausdauernd und mit Nachdruck. Mit der Zeit werden Sie Erfolg haben. Im Idealfall stären Sie mit jeder Marketingaktion Ihre Marke und sorgen dafür, dass die Kunden irgendwann von selbst auf Ihr Maklerbüro zukommen.

Bild: shutterstock.com #13265398 Helder Almeida
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